Südschweden entdecken

Tolle Landschaften in Südschweden

Wer an Schweden denkt, hat oft ganz unbewusst ein Bild Südschwedens im Kopf: typische rote Schwedenhäuschen an einem idyllischen See, pittoreske Städtchen entlang der Ostseeküste und ganz viel unverbrauchte Natur. Dieses Bild trifft zwar nicht überall zu, überraschend häufig sieht es in Südschweden jedoch tatsächlich so aus. Die Sommer sind hier angenehm warm und selbst die Winter sind für Nicht-Schweden oft überraschend mild, die Temperaturen sinken nur selten unter -10° Celsius. Für Wintersportler bieten sich hier trotzdem wunderbare Voraussetzungen, um ihrer Leidenschaft nachzukommen.

Südschweden ist ein einmaliger Mix aus tiefen Wäldern, zahllosen kristallklaren Seen und zerklüfteten Schäreninseln. Wer sich Ruhe, Entspannung und Einsamkeit erhofft, ist in hier genau richtig - und wer einmal Abwechslung von der wunderschönen Natur braucht, kann sich in Göteborg oder Malmö ins Großstadtleben stürzen. Wer mit dem eigenen Auto nach Schweden reist, wird den Unterschied zu Deutschland schnell bemerken: Auf den Straßen fährt man langsam.

In Südschweden befinden sich die beiden größten Seen des Landes: Vänern und Vättern. Die beiden Seen  sind durch den Götakanal, dem Blauen Band Schwedens, miteinander verbunden. Der einstige Handelskanal ist heute ein beliebtes Ziel für Wander- und Radfahrurlauber. Zu Südschweden gehörten die 10 historischen Provinzen Skåne, Halland, Småland, Blekinge, Gotland, Öland, Östergötland, Västergötland, Bohuslän und Dalsland. 

Die Regionen Südschwedens im Überblick

Die Region Skåne ganz im Süden des Landes ähnelt landschaftlich noch sehr Dänemark und Norddeutschland. Mit dem Wirtschaftszentrum Malmö verfügt sie über eine kleine, aber feine Metropole, die zusammen mit Kopenhagen die Öresundregion bildet. Skåne ist mit seinen weiten Feldern die Kornkammer des Landes.
Begibt man sich von Malmö aus nach Osten, gelangt man nach Ystad und Simrishamn und bis nach Österlen, einer bei Schweden sehr belieben Landschaft für den Sommerurlaub.

Nordöstlich von Skåne befindet sich die kleine Region Blekinge. Mit ihrem großen Schärengarten und den langen Sandstränden ist sie ein Paradies zum Baden, Paddeln und Segeln. Die mittelalterlichen Städtchen Åhus und Sölvesborg sind typisch für diese Region.

Entlang der Westküste Südschwedens ist die Landschaft vergleichsweise rau und kontrastreich. In der Region Halland gibt es bekannte Badeorte, weitläufige Sandstrände und endlose Dünen. Goteborg, die zweitgrößte Stadt des Landes, trennt Halland von der Nachbarregion Bohuslän, der „salzigsten Ecke Schwedens“.

Die Regionen Dalsland und Värmland grenzen an den See Vänern. Dort gibt es einige der schönsten Wanderstrecken des Landes und zahlreiche Flüsse und Seen, die ideale Bedingungen für Kanu- und Floßtouren bieten. Für Aktivurlauber sind die beiden Regionen deshalb besonders attraktiv.

Im Herzen Südschwedens liegt die Region Småland, die besonders aus den Büchern von Astrid Lindgren bekannt ist, die hier aufwuchs. Wer Bullerbü-Romantik mit kristallklaren Seen und roten Holzhäusern sucht, sollte sich in diese Region begeben. Die zerklüftete Ostküste ist ein beliebtes Ziel für Bade- und Segelausflüge. Auch die Inseln Öland und Gotland sind beliebte Ziele für Sommerurlauber.

Småland

Smaland mit dem Fahrrad erkunden - © Maksym Protsenko - Fotolia.comIn Småland findet sich genau die pittoreske Landschaft, die viele Menschen mit Schweden verbinden. Hier sieht es vielerorts tatsächlich aus wie in Astrid Lindgrens Bullerbü. Mehr lesen