Arbeiten in Schweden

Stellensuche und Bewerbung in Schweden

Stellensuche und Bewerbung in Schweden

Wer eine Stelle in Schweden sucht, hat verschiedenen Möglichkeiten. Die meisten Unternehmen schreiben offene Stellen im Internet aus. Aber auch die großen schwedischen Tageszeitungen eignen sich für die Stellensuche. Ist eine passende Stelle gefunden, kommt gleich die nächste Herausforderung: Die Bewerbung muss in den meisten Fällen auf Schwedisch verfasst werden. 

Bewerbungstipps Schweden

Bewerbungstipps für Schweden

Schwedische Bewerbungen sind den deutschen recht ähnlich. Wer eine Stelle in Schweden sucht, sollte sich jedoch zuvor über die dortigen Anforderungen an eine Bewerbung und die Arbeitskultur des skandinavischen Landes informieren.

Verdienstmöglichkeiten in Schweden

Verdienstmöglichkeiten

Schweden gilt als ein Land mit hohen Löhnen und Gehältern. Dies trifft jedoch nicht auf alle Branchen und Berufsgruppen zu.

Hauskauf in Schweden

Hauskauf in Schweden

Der Kauf einer Immobilie im Ausland erweist sich häufig als schwierig. Dies liegt oft an der Unwissenheit über die örtlichen Gegebenheiten.

Wohnungssuche Schweden

Wohnungssuche in Schweden

Wer nach Schweden auswandern möchte, steht früher oder später vor dem Problem, eine geeignete Wohnung dort zu finden. Nicht-Schweden stehen dabei vor dem Problem, dass sie über keine Personennummer verfügen, die jedoch erst vergeben werden kann, wenn ein fester Wohnsitz in Schweden besteht. Schweden-Auswanderer müssen deshalb möglicherweise damit rechnen, erst einmal in Untermiete eine Wohnung zu beziehen. 

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Arbeiten in Schweden - Was Sie unbedingt beachten sollten

Jeder hat seine ganz persönlichen Gründe, sich für eine Auswanderung in ein anderes Land zu entscheiden. Häufig ist man aber so Feuer und Flamme, dass man sich mit diesem Entschluss nicht mehr rational auseinandersetzt und Probleme und Risiken, die ein solcher Neuanfang mit sich bringen kann, nicht genau genug überdenkt. Viele Auswanderer sind schon voller Enttäuschung zurückgekommen, weil sich ihre Pläne nicht so erfüllten wie sie es sich erhofft haben und irgendwann das Ersparte zur Neige ging. Oder sie waren sehr schnell desillusioniert von einem Land, das sie nur aus dem Urlaub kannten und das sich im Alltag doch nicht als das Paradies herausgestellt hat, das sie sich ausgemalt haben. Wir empfehlen generell, sich vor einem Umzug nach Schweden das Land einmal über einen längeren Zeitraum und auch im dunklen und kalten Winter anzusehen. Die Nähe zur Natur hat nämlich auch ihre Schattenseiten: In dem dünn besiedelten Land sind die Wege zur Arbeit häufig recht lang, im Winter sind die Straßen oft über Monate verschneit. Das alles zieht Alltagsprobleme nach sich, über die Sie sich im Klaren sein sollten, bevor Sie sich für einen Umzug entscheiden. Informieren Sie sich auch ausführlich über den Alltag in Schweden. Der schöne Sommerurlaub, in dem Sie sich in das Land verliebt haben, hat damit in der Regel sehr wenig zu tun. Doch da nicht jeder über die finanziellen Mittel verfügt, sich für mehrere Wochen in einem anderen Land aufzuhalten, bietet sich das Internet als Informationsquelle an. In zahlreichen Foren, Blogs und Portalen berichten Auswanderer von ihren Erfahrungen und geben hilfreiche Tipps und Antworten auf aufkommende Fragen. Generell gilt: Ein Umzug in ein anderes Land sollte von langer Hand geplant werden. Es gibt eine ganze Reihe von Risiken und Schwierigkeiten, die es zu bewerten und zu minimieren gilt. Ohne Eigeninitiative und eine gründliche Vorbereitung ist die Chance, sich erfolgreich in einem neuen Land und in dessen Arbeitsmarkt zu integrieren, eher gering.

Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis

EU-Bürger können mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis nach Schweden einreisen und benötigen keine Arbeitserlaubnis, um in Schweden arbeiten zu dürfen. Sie müssen sich aber innerhalb von drei Monaten bei der Einwanderungsbehörde registrieren. Dabei muss der Nachweis erbracht werden, sich selber durch Arbeit, Rücklagen oder Rente versorgen zu können. 

Situation am schwedischen Arbeitsmarkt

Schweden verfügt über einen soliden Arbeitsmarkt. Neben Ärzten und Krankenschwestern werden zur Zeit auch Diplomingenieure verschiedener Fachrichtungen und Softwareentwickler gesucht. Eine Übersicht aller Branchen und Berufsgruppen, die derzeit Arbeitskräfte suchen, finden Sie hier. Wer mit dem Gedanken spielt, nach Schweden auszuwandern, hat bei ausreichender Qualifizierung also gute Chancen, einen Arbeitsplatz zu finden.

Arbeitslos? Wie wäre es mit einem Job in Schweden?

Arbeitslos zu werden ist zunächst einmal ein Schock - doch kann man dies auch als Chance nutzen, etwas Neues zu versuchen. Wie wäre es etwa mit einem Job in Schweden? EU-Bürger können sich in jedem Mitgliedsstaat Arbeit suchen. Wer sich für die Stellensuche nach Schweden begibt, erhält auch in diesem Fall das Arbeitslosengeld I (ALG I) für bis zu drei Monate weiter ausbezahlt. Jedoch setzt die Arbeitsagentur voraus, dass Arbeitslose ab Beginn der Arbeitslosigkeit zunächst einmal für vier Wochen dem deutschen Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Wer jedoch konkrete Aussichten auf eine Stelle in Schweden hat, sollte dies dem zuständigen Betreuer bei der Arbeitsagentur mitteilen. In solchen Fällen wird eine Ausreise auch schon vor Ablauf der vier Wochen genehmigt. Der Aufenthalt im Ausland muss der Arbeitsagentur jedoch mitgeteilt werden. Dafür muss das Formular E303 verwendet werden. Ohne Zustimmung der Agentur für Arbeit sollte Deutschland auf keinen Fall verlassen werden, da damit unter Umständen nicht nur alle Ansprüche auf Arbeitslosengeld I verloren gehen, sondern auch eine straftatrelevante Handlung vorliegt. Sollte sich innerhalb der Dreimonatsfrist keine Stelle in Schweden finden, ist es wichtig, sich bereits vor Ablauf der Frist wieder in Deutschland bei der Arbeitsagentur zu melden, um keine Ansprüche auf ALG I zu verlieren. 

Solide Sprachkenntnisse sind das A und O

Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollte eine Auswanderung nach Schweden auch in sprachlicher Hinsicht gründlich vorbereitete werden. Auch wenn man als Tourist in Schweden mit Englisch und Deutsch gut über die Runden kommt, setzen die meisten Arbeitgeber solide Schwedischkenntnisse voraus. Suchen Sie sich am besten bereits einige Monate vor der geplanten Auswanderung nach Schweden einen Sprachkurs an einer örtlichen Volkshochschule oder kaufen Sie sich einen Grundkurs Schwedisch, um die Sprache zuhause zu erlernen. Für was für eine Art von Sprachkurs Sie sich entscheiden, hängt hauptsächlich von Ihren persönlichen Lernpräferenzen ab. Wir haben die besten Sprachkurse für Sie zusammengestellt. Ohne gute Sprachkenntnisse werden Sie sehr große Probleme haben, eine qualifizierte Stelle in Schweden zu finden. Kein Arbeitgeber wird sich darauf einlassen, komplexe Arbeitsanweisungen zweisprachig zu geben oder jemanden hochmoderne Technik bedienen zu lassen, der die schwedische Bedienungsanleitung nicht versteht. Kümmern Sie sich auch unbedingt bereits vor der Abreise um einen Arbeitsplatz und eine Wohnung. Oft kommt es dabei zu unvorhergesehenen Problemen, die sich leichter und entspannter beheben lassen, wenn Sie nicht bereits in einem teuren Hotelzimmer irgendwo in Schweden sitzen.

Auswandern mit Kindern

Für Kinder ist die Umstellung nach einer Auswanderung meist leichter, als sich die Eltern das Vorstellen. Sie gewöhnen sich oft sehr gut in das neue Leben ein. Auch fällt es Kindern sehr viel leichter als Erwachsenen, die neue Sprache zu lernen. Die meisten Kindern finden sich nach wenigen Monaten sehr gut in Schweden zurecht und finden auch gut Anschluss an Gleichaltrige. Generell gilt: Umso kleiner die Kinder, umso schneller leben sie sich in einer neuen Umgebung ein und umso leichter fällt ihnen das Erlernen der neuen Sprache. Wer nach Schweden auswandert, sollte bereits eine Arbeitsstelle haben, bevor der Umzug ansteht. Dies gilt besonders mit Kindern. Denn um sich beim Finanzamt anmelden zu können und damit eine Personennummer zugeteilt zu bekommen, muss ein fester Arbeitsplatz nachgewiesen werden. Auch die Kinder erhalten dort nach Vorlage der Geburtsurkunde ihre Personennummern. Diese werden benötigt, um sich für einen Kindergartenplatz und an einer Schule anzumelden. Einen Kindergarten- oder Schulplatz bekommt man in Schweden problemlos. Die Kinderbetreuung in dem skandinavischen Land gilt nicht umsonst als vorbildlich. Vom ersten bis zum fünften Lebensjahr hat jedes Kind einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz mit Ganztagsbetreuung. Danach folgt ein Jahr in der Vorschule, hier werden die Kinder bereits behutsam an den Alltag in der Schule herangeführt. Mit sechs bzw. sieben Jahren werden schwedische Kinder eingeschult.